Selbstverständnis
Die Betroffenenvertretung (BV) ist ein Gremium von Menschen, die in ELKB/DWB sexualisierte Gewalt erfahren haben. Sie bündelt ihre Erfahrungen, Perspektiven und Anliegen und bringt diese kontinuierlich und verbindlich in die Arbeit der Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommission (URAK) ein.
Arbeitsweise
Die BV kommt regelmäßig zu eigenen Treffen zusammen. Dort werden Anliegen gesammelt, aktuelle Themen diskutiert und gemeinsame Positionen erarbeitet. Die BV bearbeitet dabei unterschiedliche Themen, die für Betroffene relevant sind, von konkreten Aufarbeitungsfragen bis hin zu strukturellen Anliegen.
Zwei gewählte Vertreter:innen der BV sind Mitglieder der URAK und wirken dort gleichberechtigt mit. So wird sichergestellt, dass Anliegen von Betroffenen unmittelbar in die Kommissionsarbeit einfließen. Alle Mitglieder arbeiten unabhängig, sind weisungsfrei und zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Struktur
Die Betroffenenvertretung hat sich im Januar 2025 aus einem Kreis interessierter Betroffener konstituiert. Sie arbeitet auf Grundlage der Gemeinsamen Erklärung über eine unabhängige Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und Diakonie nach verbindlichen Kriterien und Standards, gibt sich derzeit eine eigene Geschäftsordnung und arbeitet auf der Grundlage eines Schutzkonzepts, das aktuell erarbeitet wird. Aus ihrer Mitte wurde eine Sprecherin und zwei Stellvertreterinnen gewählt.
Auftrag
Die BV versteht sich als erste Anlaufstelle für betroffene Personen, die ihre Anliegen in die Aufarbeitung einbringen möchten. Sie begleitet die Arbeit der URAK kritisch und konstruktiv, berät diese aus der Perspektive der Betroffenen und setzt sich für Transparenz und eine betroffenenorientierte Praxis ein.
Positionen, Empfehlungen, Publikationen
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Mitglieder der Betroffenenvertretung
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Kontakt
Betroffenenvertretung (BV)
Verbund Bayern
Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Wenn Sie sich gerade in einer akuten Krise befinden oder sofort Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte an den
Krisendienst Bayern: 0800 / 655 3000 (rund um die Uhr, kostenfrei).
Für
vertrauliche Beratung, Unterstützung bei Verdachtsfällen, Meldungen oder
materielle Hilfen stehen die folgenden Ansprechstellen bereit:
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern – aktiv gegen Missbrauch
Diakonisches Werk Bayern – aktiv gegen sexualisierte Gewalt
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